Sollingtour 2017

Kurventraining im Solling.

Wir wollten das gelernte vom Heidbergring doch mal in freier Wildbahn umsetzen.
Darum sind wir am Freitag, den 15. September bei herrlichstem Wetter mit 11 Leuten in den Solling aufgebrochen. Dort haben wir gegen Abend unsere gemütliche Pension bezogen um uns anschließend in der urigen Kneipe für den nächsten Tag zu stärken.

Wir sind Richtung Thüringen gefahren, weil es dort viele Kurven in unterschiedlichen
Varianten gibt. Von langgezogenen Kurven mit weiter Sicht, bis hin zu Spitzkehren im schummrigen Wald. Damit alle gut konzentriert weiterfahren können, haben wir eine Pause im Forsthaus gemacht. Geführt seit Traditionen von einem netten Ehepaar aus der ehemaligen DDR, dort bekommt man ein Jägerschnitzel, nicht wie es bei uns üblich ist als ein Stück Fleisch, sondern das ist panierte Jagdwurst. Darüber wird auch jeder Gast aufgeklärt, der es bestellt.
Am Sonntag ging es leider schon wieder Richtung Heimat. Kurz bevor wir die Kurvenreiche Region verlassen haben, kamen wir in eine Verkehrskontrolle. Bei jedem kam sofort der Gedanke auf, wir sind doch gar nicht zu schnell gefahren. Das wurde uns dann auch von den Polizisten bestätigt, wir sind vorschriftsmäßig gefahren und sie haben eine größere Gruppe Motorradfahrer gehört, aber keinen der zu Laut war.
Es wurden als erstes die Papiere überprüft, dann gingen die Polizisten, 5 an der Zahl, um jedes einzelne Motorrad um zu gucken ob sie Verkehrstauglich sind. Die Profiltiefe wurde gecheckt, genauso wie die Auspuffanlagen und ob irgendetwas an den Motorrädern nicht ordnungsgemäß angebaut ist. Natürlich waren unsere Maschinen alle in Ordnung und uns wurde eine gute Weiterfahrt gewünscht.
Die Kultur darf bei so einer Reise natürlich auch nicht fehlen, darum sind wir noch zur Burg Schaumburg gefahren. Haben bei herrlichstem Sonnenschein einen wunderschönen Blick ins Tal genießen können. Wer schon mal dort war, weiß dass man den Aufstieg zur Burg zu Fuß oder mit dem Fahrzeug machen kann. Wir wären keine Motorradfahrer, wenn wir es zu Fuß erledigt hätten. Wir stellten uns der Aufgabe, denn die Anfahrt ist doch sehr steil, mit zwei 90 Grad Kurven und bemoostem, unterschiedlich hohem Kopfsteinpflaster. Leider fing es während der Pause an zu regnen und wir mussten diesen Weg wieder runter. Das war doch schon eine Herausforderung, bemoostes Kopfsteinpflaster bergab mit 90 Grad Kurven, die alle super gemeistert haben, das hat unserem „Kurventraining“ nochmal die Krönung aufgesetzt.
Die Heimatfahrt war dann etwas verregnet, doch später schien wieder die Sonne für uns. Es war ein rund rum gelungenes Wochenende, was wiederholt werden will.
Die Sollingfahrer
Arend, Axel, Dennis, Detlef, Frank, Klaus, Matze, Olaf, Sandra, Thorsten und Insa